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Juni 2016

So viel zu entdecken, so wenig Zeit. Wer denkt, Italien sei nur das Land der Pizza und Pasta, der sollte gleich zuhause bleiben. Auch wenn ich bei meiner Reise von Pisa bis Vendig nicht auf der Suche nach speziellen kulinarischen Highlights war, so lernte ich die italienische Küche in ihrer ursprünglichen, unverfälschten Art kennen und kann mit Fug und Recht behaupten: Was wir in Deutschland als Pizza und Pasta verzehren ist alles - nur nicht italienisch.

Doch nun zu den eigentlichen Zielen meiner Reise:
Da meine Reisezeit auf 10 Tage begrenzt war, habe ich die Reise auf einen einfachen 4-Punkte-Plan reduziert: Pisa - Florenz - Bologna - Venedig.

Pisa - mehr als nur "ein schiefer Turm"
Ein Hauch von Lavendel liegt in der Luft, als ich auf Pisa zufahre. Bereits bei der Fahrt stadteinwärts viel mein Blick auf die vielen prachtvollen Gebäude und die kleinen Gassen die rechts und links vom Wege abzweigten. Diese habe ich nach dem obligatorischen Besuch beim "Schiefen Turm" ausgiebig erkundet: Schlender, stöbern und schnuppern, einen starken Espresso hier, ein feines Gelato da - schon hat man sich scheinbar in den verwinkelten Straßen verlaufen. Doch mit freundlichem Lächeln und wildem Gestikulieren wird man schnell auf den Weg ins Zentrum zurückgeleitet.

Venedig

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Mit der Gondel über den Canale Grande - ein absolutes Muss für Venedig-Besucher - zumindest für die Romantiker unter uns. Mit dem Wassertaxi kann man die Lagunenstadt auch erkunden. Doch besser man kreuzt die Kanäle zu Fuß über die vielzähligen Brücken, bei denen man sich oft wie in einem alten Historienfilm fühlt. Merkzettel: Ich muss unbedingt zurückkehren, wenn hier Karneval gefeiert wird. Diese Erlebnis muss einfach umwerfend sein.